Verstehen dich deine Kunden überhaupt?

Deine Ideen zu erklären, kann eine Herausforderung sein.

Wenn du es schaffst, mit Sicherheit verstanden zu werden, wirst du als Experte herausragen.

Doch so leicht ist das nicht.

Jeden Tag zögern potenzielle Kunden beim Kauf, Projekte werden nicht realisiert und gute Ideen gehen verloren.

Nur weil sie schlecht erklärt werden.

Marketing besteht zu großen Teilen aus Erklärungen. Um gut darin zu werden, braucht man Wissen und Übung. Manche sagen sogar, es ist Kunst.

Kennst du Erklärvideos im „Common Craft Stil“?

Das sind kurze Filme, in denen ein Thema mit einfacher Sprache erklärt wird. Zur Veranschaulichung dienen Zeichnungen auf Papierschnipseln, die mit den Händen verschoben werden.

Lee Lefever hat diese Art von Erklärfilmen erfunden und in seinem Buch „The Art of Explaination“ hat er die dahinter liegende „Kunst der Erklärung“ – erklärt 😎.

Der aus meiner Sicht wichtigste Punkt:

Die Erklär-Skala!

Das ist eine Skala von 1 -10 und sie beschreibt, welche Frage deinem Publikum aktuell am wichtigsten ist.

„Warum ?“ oder „Wie?“

Bei 1 musst du zunächst klären, „warum“ man so eine Leistung überhaupt braucht. Bei 10 kannst du dich rein auf die Frage: „Wie lösen wir das Problem?“ beschränken.

Beispiel:

Du stellst eine neue Zahnbürste her, die das Putzen extrem vereinfacht und zusätzlich die Putzqualität verbessert.

Auf einem Zahnärztekongress (dein Publikum ist bei 10) musst du erklären, wie das geht.

Vor Kindergartenkindern (dein Publikum ist bei 3-5) musst du zunächst noch darlegen, warum Zähneputzen eine wichtige Sache ist, bevor du zeigst, dass dein Produkt einfacher und besser ist.

Wenn du also deine eigenen Erklärungen planst (z.B. auf deiner Webseite oder in einem Vortrag), ergründe wo auf der Skala deine Zielgruppe steht.

Wenn du das außer Acht lässt, könntest du dein Publikum entweder langweilen oder überfordern.

Nochmal zum Beispiel:

Zahnärzten über 10 min. den Nutzen von täglichem Zähneputzen zu erklären, ist genauso sinnlos, wie Kindergartenkindern die physikalischen Effekte einer veränderten Borstenstellung oder eines bestimmten Materials darzulegen.

Jede Zielgruppe braucht einen individuellen Ansatz.

Das gilt natürlich auch für dein Content Marketing. Wenn du dafür noch weitergehende Tipps suchst, findest du hier einen passenden Artikel:

Blog Beiträge schreiben, die deine Zielgruppe liebt

Bis nächste Woche.

Mach deine Kunden zu Fans.

Dein Robert

PS:

Was hältst du davon? Hast du noch Fragen oder Anmerkungen? 

Dann schreib mir einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Ich freue mich wahnsinnig, von dir zu hören.

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