Profitipps für deine Marketing Fotos

Was wäre unser Marketing ohne Fotos?

Ganz genau, dass was es auf keinen Fall sein darf: unpersönlich.

Aber gute Fotos machen, das ist leider gar nicht so leicht. Und spontan einen Fotografen anrufen, wenn gerade was interessantes passiert in deinem Betrieb, das geht natürlich auch nicht.

Dieses Problems wollte ich mich mal annehmen und dazu habe ich mir Verstärkung eingeladen.

Dies ist ein Interview mit Steffi und Sebastian. Zusammen sind sie „Mir und Mich“, Experten in Sachen Fotografie und Beauty aus Finsterwalde.

In diesem Interview-Artikel liest du:
Wie Fotografie und Beauty zusammenspielen, wer die beiden sind, was sie machen, vor allen Dingen: was sie als Profis für einen Blick auf Marketing Fotos haben. Fotografie- und Techniktipps gibt es natürlich auch.

Los geht’s mit dem Interview, viel Spaß.

Wer sind Mir und Mich?

Robert:

Hallo herzlich willkommen. Ich habe gerade schon angekündigt, könntet ihr euch trotzdem noch mal kurz selbst vorstellen?

Steffi:

Ja hallo wir sind „Mir und Mich“, Steffi und Sebastian und haben gemeinsam in Finsterwalde – wir sagen immer einen Kreativladen, denn so eine richtige Schublade gibt’s für uns noch nicht – einen Kreativladen, wo wir uns fotografisch und Make-up technisch austoben dürfen.

Marketing Fotos von Mir und mich
Sebastian und Steffi von Mir und Mich; Foto: Mir und mich

Sebastian:

Genau. Hier ist ein kleines Studio drin, das heißt wir können auch vor Ort fotografieren. Wir sind aber auch oft draußen beim Kunden, haben hier aber einen Bereich für Kundengespräche und zum kreativen Arbeiten. Es ist immer recht wuselig hier bei uns im Laden.

Steffi:

Wir haben so drei, vier größere Standbeine das ist einmal die Business Fotografie, wo wir Fotos für Unternehmen oder Unternehmer anfertigen, vor allem für Websites und oder Social Media.

Wir begleiten Hochzeiten – ganz klassisch. Im Sommer haben wir wenig Wochenenden und dürfen auf vielen Feiern mit Tanzen.

Und, wir haben eine Beauty Nische für uns entdeckten, wir sind beides Ästheten und beides geht für uns ineinander, das heißt Beauty, Fotografie und Videografie geht bei uns immer Hand in Hand.

Robert:

Finsterwalde habt ihr schon gesagt ihr kommt ja glaube ich auch aus Finsterwalde, oder aus der Nähe, aber ihr wart ja auch schon weiter weg unterwegs, wenn ich das richtig gelesen habe. Oder? Was habt ihr da gemacht?

Sebastian:

Die Frage hatte ich gestern schon mal. 😀

Also genau, Steffi war auch mal weg…

Steffi:

Ganz kurz.

Sebastian:

Ganz kurz, warst du zum Studieren in Leipzig.

Ich hingegen, dachte mir nach dem Zivildienst in Doberlug-Kirchhain, das ist hier neben Finsterwalde, dass ich mal raus müsste, ein wenig, und habe mich dann nach Berlin ziehen lassen.

Da habe ich studiert und gearbeitet, 10 Jahre lang. Ich habe an der HU in Berlin studiert und dachte mir aber ich muss meinen Master noch im Ausland machen. Und ich habe dann noch ein halbes, dreiviertel Jahr in den USA gelebt. Bis es mich dann letztendlich nach Finsterwalde gezogen hat, aus verschiedenen Gründen.

Da gab es aber auch schon in der USA unser Mir und Mich Business sage ich mal – da hießen wir noch nicht so, wir hießen einfach Steffi und Sebastian – aber das alles hat sich so ein bisschen verfestigt, als ich nach Finsterwalde gezogen bin.

Wie kam es zu "Mir und Mich"?

Robert:

Wie habt ihr denn gemerkt, dass ich das so gut ergänzt (Fotografie und Make-up)? Denn ich habe eigentlich noch nie so gesehen, dass man das so kombiniert und dann auch so präsent anbietet?

Sebastian:

Ich denke man muss einfach sehen:

Ich bearbeite als Fotograf ein Bild und dann kommt: „Oh Gott das geht gar nicht“. Oder es kommt ein: „Oh, das gefällt mir“.

Und andersrum muss ich mir über das Make-up denken: „Das gefällt mir gut“ oder ich denke mir: “ Das ist jetzt nicht mein Ding“.

Und ich denke bei uns beiden hat es gepasst. Wir haben einen recht ähnlichen – nicht gleichen – aber einen ähnlichen Geschmack, oder eine Vorstellung, wie das aussehen muss.

Naja, und irgendwann ist man auch ganz froh, wenn man eine Make-up Artistin neben sich hat, die das auch in der Qualität macht die man möchte.

Steffi:

Wenn man mit Nicht-Models zusammenarbeitet. Das ist glaube ich der Key hier an der ganzen Sache.

Wenn du sonst hochpreisige Kampagnen fährst oder fahren würdest, dann ist es ja so, dass du dir für jeden Kram einen Freelancer buchst. Also du „kaufst“ dir den Make-up Artisten, du „kaufst“ dir den, der das Setting arrangiert und in Elbe-Elster sind wir noch nicht so weit. Aber wir wollen trotzdem die Qualität haben.

Wir haben so einen Leitsatz: „Don’t fix it in the mix“. Also: Reparier’s nicht erst im Nachhinein auf Photoshop oder irgendwas, sondern guck, dass es von Anfang an richtig stimmt.

Und wenn das nur eine kleine Rötung ist, auch bei Männern, die werden auch abgepudert oder kurz weggeschminkt. Ich denke da profitieren dann alle davon.

Robert:

Das glaube ich. Das ist für die Kunden auch eine super Sache, da einfach auf der sicheren Seite zu sein. Ich denke, gerade wenn ich an mich selber denke, dann ist da so und so ein wunder Punkt: „Oje, wie werde ich aussehen“, oder?

Steffi:

Genau. Es geht ja bei Foto nicht nur darum, also wenn wir von Unternehmern sprechen: „Wie präsentiere ich mein Unternehmen?“, sondern vor allem um Ästhetik.

Der Leihe guckt sich Fotos immer nach ästhetischen Gesichtspunkten an: „Gefällt mir das so?“ Und da ist es natürlich wichtig, dass ich mich auf dem Foto wohlfühle, oder der Kunde, aber schon auch optimierter.

Worauf kommt es bei Marketing Fotos an?

Robert:

Gerade zum Thema Business Fotografie, das habt ihr ja vorhin auch angesprochen, und auch Webseiten.

Wie seht ihr denn die Bedeutung von Fotos im Marketing und auch Videos – ihr macht ja auch Imagefilme? Also wie sich die entwickelt hat. Die Nachfrage zum Beispiel. Merkt ihr da was, dass das stark nachgefragt wird?

Steffi:

Ja und nein. Darüber haben wir uns heute unterhalten.

Der ganze Social Media, Website Auftritt eines Unternehmens hängt natürlich immer davon ab, welche Kunden ich ansprechen möchte und von der Vision die ich hab‘. Was möchte ich überhaupt der Welt mitteilen, welchen Mehrwert habe ich, welchen Mehrwert möchte ich mitgeben.

Und danach richten sich im Grunde genommen auch die Marketing Fotos und alles andere. Auch die Qualität.

Sind meine Kunden sehr hochpreisig, habe ich sehr hochpreisige Leistungen, dann muss auch mein Auftritt stimmen. Dann darf ich nicht das verpixelte Foto auf der Website haben, sondern dann muss das schon ansprechend sein.

Sebastian:

Genau. Es gibt noch den Spruch: „Content ist kein Inhalt.“ Das heißt, wenn ich einfach nur Bilder mache um Bilder zu machen, bringt das nicht so viel.

Da brauche ich jetzt auch keine hochauflösenden super Marketing Fotos, wenn ich eigentlich gar nicht die Vision auf meiner Website oder im Business-Auftritt habe, dass ich viel über Bilder erzählen möchte.

Aber wie Steffi schon sagte, wenn ich hochpreisige Kunden habe, dann ist es schon manchmal ein Genickbruch, wenn ich einen Flyer ausgebe auf dem verpixelte Marketing Fotos sind. Das ist dann schon manchmal so ’n Stilbruch.

Das braucht vielleicht der Bäcker oder Frisör jetzt gar nicht, weil er gar nicht die Zielgruppe hat oder weil er ganz andere Sachen mitteilen möchte. Deswegen ist das immer so ’n zweischneidiges Schwert.

Robert:

Ich denke auch immer, was Fotos extrem gut transportieren, ist ja eine Persönlichkeit in einem Unternehmen. Die sollte ja auf jeden Fall rüberkommen im Marketing.

Und gerade da, frage ich mich halt wo die Grenze ist, ab der man jetzt wirklich professionelle Dinge machen muss. Oder, im Gegenteil, wo die Persönlichkeit ein bisschen kundennäher sein soll, auch ein bisschen kumpelhaft. Wenn ich jetzt Azubis suche oder wenn ich mit meinem Kunden ein innigeres Verhältnis haben will.

Professionalität baut ja oft auch Distanz auf, oder?

Sebastian:

Das ist immer die Frage. Also authentisch heißt nicht professionell und professionell heißt nicht authentisch.

Das heißt, ich kann auch in einem nicht-professionellen Setting, mit meinem Handy, sehr authentisch wirken. Ich kann aber auch mit einem sehr professionellen Setting versuchen authentisch zu wirken und dann aber tatsächlich ’ne Distanz schaffen, weil das gar nicht mehr gegeben ist.

Also Authentizität und Professionalität, können sich ausschließen, können sich aber auch sehr gut verbinden. Das muss man rausbekommen.

Steffi:

Es sollte sich verbinden. Wir unterscheiden deshalb immer so ein bisschen: Was ist mein Website Auftritt und wie möchte ich mich auch Social Media darstellen.

Social Media verwenden wir selbst vor allem, um auch ein bisschen nahbar zu sein, um die Leute mitzunehmen. „Was passiert da eigentlich, was machen die den ganzen Tag denn?“ Das ist oft das, was die Menschen sehen wollen, das schafft Nähe und das schafft Vertrauen.

Unsere Website hingegen ist natürlich ein bisschen cleaner gehalten und da sind alle Hochglanzfotos zu sehen.

Das heißt auch wir machen auf Social Media, auf Instagram vor allem, viele Storys. Die machen wir mit dem Handy und die posten wir ungesehen manchmal, weil das einfach zu uns passt.

Und da ist, denke ich die Grenze:

Wenn ich Produkte und Prozesse professionell in Szene setzen möchte, dann brauche ich einen Fotografen oder brauche ein gutes Equipment.

Möchte ich aber vor allem die Nähe zu meinem Kunden suchen dann ist auch in Ordnung, wenn ich ein Handy in der Hand hab und das damit mache.

Fotografie Tipps: Gute Marketing Fotos mit einfachen Mitteln

Robert:

Könnt ihr vielleicht mal ein paar Tipps geben, worauf ich da achten kann, wenn ich jetzt mit weniger professioneller Technik, einfach mal ein Foto machen möchte?

Für Social Media oder vielleicht auch schon für die Webseite? Für den Bäcker-Betrieb ist es ja wahrscheinlich möglich, das auch so zu machen?

Steffi:

Ja gern.

Wir haben am Anfang des Jahres so ein kurzes Pilotprojekt gefahren, da sind wir in ein Unternehmen gegangen und haben dort die Mitarbeiter der Marketingabteilung geschult. Und zwar haben wir denen erst mal die Kameras erklärt. Also oft ist es so, man hat Equipment und versteht es nicht.

Das wäre ein erster Tipp. Dann kauf dir lieber eine übersichtlichere Kamera die du verstehen kannst. Und es bedarf aber natürlich auch einiger Grundkenntnisse: ISO, Blende, Verschlusszeit. Da sollte man das Verständnis haben. Das wäre mein erster Tipp jetzt.

Sebastian:  

Und wenn man das aber nicht hat, was völlig in Ordnung ist – nicht jeder muss sich auskennen, ist es einfach schön vielleicht den Handy Blitz oder den Kamera Blitz auszumachen. Weil das nimmt sehr, sehr viel Stimmung denke ich.

Und dann immer versuchen einfach mal eine, für das Auge nicht gewöhnliche Perspektive einzunehmen. Das soll nicht heißen man muss alles von unten oder oben oder links fotografieren aber, wir gucken uns immer Sachen von geradeaus oder so leicht von oben an. Dann ist es manchmal ganz spannend, vielleicht auch für Essen und für Produkte, dass mal von unten zu fotografieren.

Und dann wärst immer noch ganz schön, wenn man da so zwei, drei Schärfe-Ebenen hat. Das heißt der Hintergrund ist ein bisschen unschärfer, das schaffen ja mittlerweile auch Handys ganz gut. Oder man stellt etwas in den Vordergrund was ein bisschen unscharf ist und hat dann quasi die Schärfe im Hintergrund. Das ist für das Auge so ein bisschen überraschend, weil ich denke: „OK, das kenne ich nicht.“ Und schon bleibt man ein bisschen hängen. Das sind immer ganz gute Tipps.

Auch der Hintergrund gehört zu guten Marketing Fotos

Und dann einfach mal versuchen, auch mal einen lebhaften Hintergrund zu haben. Also Produkte müssen heutzutage nicht vor Weiß, fotografiert werden, Mitarbeiter auf ihrer Homepage, müssen beim Kontaktformular nicht vor einer weißen Raufasertapete fotografiert werden.

Das ist heutzutage nicht mehr so. Die kann man auch mal im Sitzen am Laptop oder mit einem aufregenden Hintergrund machen. Das ist alles möglich.

Man muss sich ein bisschen frei denken von so 80er, 90er Sachen die da mal „In“ waren, die aber schon wirklich gar nicht mehr „In“ sind.

Durch Instagram, durch diesen Overload an Fotos die man jeden Tag sieht, muss man sich fast schon wieder, ein bisschen zurücknehmen.

Aber man kann sehr, sehr viel machen heutzutage und das vermisse ich ein bisschen. Weil dann Menschen doch einfach das Handy nehmen, ihr Brötchen oder ihre Frisur schnell fotografieren – mit Blitz – und das dann online stellen.

Das ist ein bisschen schade, weil man gerade mit den heutigen Handys, den heutigen Kameras für  zwei-, dreihundert  Euro, schon echt eine Menge machen kann.

Robert:

Also ihr würdet sagen:

Erstmal natürlich mit der Technik vertraut machen.

Wenn man Handys nutzt, die ja extrem leistungsstark sind mittlerweile, versuchen, das auf die Basisfunktionen zu beschränken, also keinen kein Blitz zu nehmen usw.

Ich sage Kunden auch immer, nicht unbedingt den Digital-Zoom verwenden. Gerade wenn man später nochmal irgendwas bearbeiten will. Und Querformat, sage ich eigentlich immer weil gerade für die Webseite ist das Hochformat oft blöd, weil dann die halbe Decke oder der halbe Fußboden drauf ist.

Aber was ich ganz interessant finde: Natürlich auch mal ein bisschen gucken, was so los ist auf dem Foto. Mal eine andere Perspektive nehmen nicht immer das gleiche was man immer sieht.

Sebastian:

Genau und ach, einfach mal gucken. Die Fotos können echt einen guten Zielschärfe Effekt erreichen heutzutage. Also, dass nicht alles scharf ist. Wenn ich hier vorne fotografiere und alles in 6 Meter Hintergrund ist noch scharf.

Das ist manchmal gut aber eigentlich gerade für Business Fotografie würde ich es nicht so machen.

Und ansonsten auf jeden Fall Licht an.  Viel Licht ist immer schön.

Steffi:

Setting! Also das Setting ist einfach wichtig.

Das fängt beim Licht an. Dass du ein gutes Licht hast, was im besten Fall keinen Schatten wirft, sondern dein Produkt irgendwie hervorhebt oder das was du fotografieren möchtest.

Also Licht ist immer das Wichtigste.

Sebastian:

Und um den Bogen zu vorhin zu schließen:

Das gilt für Business Fotografie, ich sag mal Website und Darstellung.

Das ist für Instagram und Social Media gar nicht so wichtig.

Wir haben auch selbst schon Kommentare bekommen, wie schlecht unsere Storys sind, für Fotografen. Weil wir einfach schlechten Empfang hatten und unsere Story verpixelt war.

Das ist alles in Ordnung, die Kritik kam an, wir haben sie gerne aufgenommen, aber das finden wir es gar nicht so schlimm, wenn es nicht perfekt ausgeleuchtet ist.

Weil das ja ’ne ganz andere Informationen ist, die da übermittelt werden soll. Da muss jetzt nicht immer: Hochglanz-Influencer – Man nimmt sich drei Stunden Zeit für ein Bild, wenn man ’ne Pizza isst.

Das brauchen wir jetzt zum Beispiel nicht. Ich denke davon geht auch der Trend langsam weg. Sondern eher hin zu ein paar Gags, ein paar Hintergrund-Infos.

Also ich kenne noch keinen Fleischer oder Bäcker der mal so aus der Produktion ein paar Storys macht, aus der Umgebung. Das fände ich super interessant mal zu sehen, wie ein Finsterwalder Bäcker früh aufsteht und mal zeigt: „Guckt mal hier, hier setzt ich den Teig an, hier mache ich das, hier ist unser Mehl usw.

Das gibt es nicht. Und ich glaube, wenn es das gäbe, dann würden die Menschen sich das angucken und nicht sagen: „Oh, da ist das Brötchen aber schlecht ausgeleuchtet.“

Auf der Webseite erwarte ich aber ein gut ausgeleuchtetes Brötchen. Das ist dann der Unterschied.

Technik Tipps: Sinnvolle Technik für deine Marketing Fotos

Robert:

Ja cool, noch mal kurz zur Technik zurück. Was denkt ihr denn, wenn man wirklich selbst Marketing Fotos machen will, was kann man sich da sinnvollerweise anschaffen? Was sind so Zusatz-Dinge? Also es gibt ja Licht- Aufsätze für die Kamera, die sind heutzutage recht einfach und günstig. Gibt es irgendetwas was sinnvoll ist?

Steffi:

Ich denke was Sinn macht ist ein Reflektor. Bevor man mit Blitz arbeitet, arbeiten man vielleicht erstmal mit dem Licht was wir haben. Und am besten ist das Tageslicht, kein Kunstlicht.

Und der Reflektor, was der macht ist einfach: Er gibt mir da das Licht, wo der Schatten ist. Das ist ’ne ganz einfache Geschichte, so etwas gibt es für 20 Euro überall zu kaufen.

Entweder den platzierst du dir da und machst ihn mal kurz mit Gaffa Klebeband fest, damit der auch hält. Oder du hast noch eine zweite Person die dir kurz den Reflektor hält. Ich denke das ist eine ganz sinnvolle Anschaffung.

Und ’ne gute übersichtliche Kamera. Das kann auch eine Systemkamera sein, so eine Point-and-shoot. Es muss keine Spiegelreflexkamera sein.

Oder einfach gutes Handy. Also die Handys machen wirklich gute Fotos, da ist mein Tipp aber alle Filter auszustellen. Also, es gibt diese Weichzeichner, die kennen wir, man macht da irgendwie ein Selfie von sich und ist super weichgezeichnet, das muss aus. Ansonsten sind die schon ziemlich hochauflösend.

Und vielleicht ein Foto Tisch oder ein festes Setting, wenn ich Produkte habe.

Sebastian:

Kommt darauf an. Wenn ich Produkte habe dann auf jeden Fall einmal Zeit nehmen und mal einen Fototisch aufbauen.

Wie wir vorhin schon sagten, es muss ja nicht immer ein Foto-Weiß sein. Vielleicht möchte man gerade bei Naturprodukten auch ein bisschen Holz oder Wiese mit dabeihaben.

Aber sich so ein Setting aufzubauen, sich einmal wirklich Zeit dafür zu nehmen. Dann hat man das für immer, stellt sein Produkt rein und kann das professionell weg-fotografieren.

Und ansonsten empfehle ich auch: Es gibt für zwei-, drei-, vierhundert Euro echt gute Kameras, die auch im Automatikmodus ohne Ahnung, wesentlich bessere Fotos machen, als vielleicht noch so vor fünf Jahren.
Das merkt man dann schon.

Das ist auf der Webseite besser, auf Instagram und Facebook ist es einfach einen Tick besser und ich möchte fast arrogant sagen: Das merken heutzutage auch die Kunden. Also die sehen schon was fotografiert ist oder was versucht wurde zu fotografieren.

Ab wann ist es sinnvoll Profis zu beauftragen - für Marketing Fotos und Videos?

Steffi:

Wir haben da eine kleine Anekdote. Wir hatten einen Kunden, oder wurden beauftragt als Subunternehmer für einen Kunden, Fotos zu machen für einen Flyer.

Und der Kunde war so Hobby-affin fotografisch unterwegs und dachte sich: „Eigentlich kann ich das auch.“ Und die Fotos waren gar nicht schlecht. Unsere Auftraggeber die die Flyer oder die Broschüre gestaltet haben, waren aber noch nicht ganz so glücklich mit der Qualität.

Und sie haben uns dafür eingekauft und haben gesagt: „Wir geben dieses Geld aus, wie nehmen es jetzt in die Hand und zeigen dir was der Fotografenblick eigentlich leistet.“ Das haben wir den Unternehmern gezeigt und gegenübergestellt und am Ende haben wir natürlich auch gewonnen. 

Also ich möchte sagen: das hat auch seine Grenzen. Also diese eigene Produktion. Wir unterstützen das, denn was man selbst machen kann sollte man wenn es Spaß macht. Aber es hat Grenzen.

Robert:

Gibt’s ’ne bestimmte Art von Marketing Fotos, für die ihr die Grenze ziehen würdet? 

Oder anderes Format, nehmen wir doch mal Video. Das ist ja auch ein ganz spannendes Thema. Da wird es ja noch krasser. Wenn man da die Unterschiede sieht zwischen dem was ihr macht, und dem was man so selber aus der Hüfte hin bekommt.

Ich habe schon mitbekommen ihr sagt: „Umso anspruchsvoller oder hochpreisiger das Kunden-Segment ist umso eher braucht man Marketing Fotos vom Profi. Aber gibt’s vielleicht doch eine bestimmte Art Bilder oder bestimmt Arten von Medien wo ihr empfehlen würdet: „Lass das lieber vom Experten machen?“

Sebastian:

Bei Video ist es so, ich würd’s abkürzen, da würde ich mir eigentlich immer einen Profi holen.

Denn es ist als Laie schwierig, die Geduld zu haben auch Sachen zu wiederholen und zu sagen: „Wir machen es nochmal, und nochmal.“ Das Auge, das Equipment, die Zeit dafür zu haben. Das hat man als Laie eigentlich nicht.

Wenn man das doch hat, gut, dann gratuliere ich. Aber meistens braucht es gerade bei Video wirklich verschiedene „Takes“. Man muss sich so ein bisschen, auch mal rausnehmen und sagen: „Nein, wir sind nicht fertig wir machen das noch mal, und noch mal, und noch mal.“ Ich glaube das ist diese Attitude, diese Einstellung, ganz abseits vom Equipment, die sollte man einem Profi überlassen. Der dann auch weiß: „Okay, ich habe jetzt wirklich zu 100% das auf meiner SD-Karte, was ich brauche.“

Wieder: „Don’t fix it in the mix.“

Wo Menschen im Spiel sind…

Und bei Fotografie denke ich an alles was sich im Bereich Mitarbeiter Fotografie abspielt. Prozess Fotografie auch, das kriegt man aber noch alleine hin, wenn man es gut kann. Aber wo Menschen im Spiel sind denke ich, braucht es dann doch den Profi.

Einfach weil der nochmal den neutralen Blick mit reinbringt, das Equipment dafür hat, Lichtformer hat. Also das Licht ist meistens schlecht und da kommt man dann mit einem System-Blitz nicht ganz so weit, sondern braucht einen Studio-Blitz. Um das Ganze aufzuhellen und dann noch das Licht sich auswirken zu lassen.

Also ich denke gerade in dem Bereich Business Fotografie, Mitarbeiter, Prozess sollte man den Profi holen.

Bei Produkten ist es je nach dem. Hat man so ’nen kleinen Fototisch, hat man so einen Foto-Cube, das gibt’s ja mittlerweile auch. Wenn das reicht, braucht man keinen Profi – finde ich. Also ich muss jetzt kein Gummibärchen fotografieren. Wenn ich dafür so ’n kleines Cube habe.

Habe ich aber Autos, Fahrräder, große Sachen, Maschinen, sollte man sich überlegen ob man vielleicht doch jemanden holt, der das vielleicht gut, detailliert, schön, scharf, knackig abdichten kann.

Steffi:

Ich denke, die Grenze ist auch erreicht, wenn etwas grafisch nachbearbeitet werden will – noch im Nachgang.

Das fängt bei der Website an, ich möchte z.B. meine Partner oder meine Mitarbeiter vorstellen und die Namen reinschreiben. Oder möchte da ein Corporate Design noch verwenden oder eine Broschüre auflegen und in diesem Foto sollen noch Infos erscheinen. Dann denke ich, es macht Sinn den Profi zu organisieren.

Aber möchte ich jetzt die Leute mitnehmen und in meinen Tag integrieren mit Fotos, dann denke ich es reicht, wenn ich das selbst mache.

Sebastian:

Und steht am Ende noch ein Poster, Flyer, Buch oder ein Printmedium, würde ich generell auch einen Profi empfehlen.

Also wir drucken auch nicht selbst. Wir geben das auch ab an Grafiker oder Werbestudios die das machen. Aber wenn da so ein Posterdruck oder vielleicht sogar ein hochwertiger Flyer-Druck dahintersteht, sollte man sich schon sehr gut auskennen mit Bildqualitäten, mit Auflösungen und so weiter.

Wenn man es nicht weiß, kann man aus ’nem sehr guten Foto leider trotzdem nicht mehr viel rausholen. Wenn das Handy Foto sehr gut ist, aber irgendwie falsch eingestellt, man möchte es aber noch drucken, dann hat man da irgendwo eine Grenze erreicht.

Dieses ganze Know-How bringt dann jemand mit, z.B. wir aber auch andere Fotografen. Das ist etwas, was man auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt sieht.

Wie läuft ein Shooting für Marketing Fotos ab?

Robert:

Wenn man sich jetzt für so ein Fotoshooting entscheidet, wie läuft das dann ab? Also bei euch zum Beispiel. Worauf muss ich mich vorbereiten worauf muss ich vielleicht achten, wenn ich sowas machen will?

Könnt ihr dazu was sagen?

Steffi:

Ja. Also…

Sebastian:

Also äh, Nö! 😁

Also wir können auch wirklich nur von uns zu reden. Wir haben in unserem Leben zwei, drei andere Foto-Shootings begleitet, auch vielleicht privat gehabt, aber wir sind jetzt nicht immer bei anderen dabei. Das liegt glaube ich in der Natur der Sache.

Bei uns ist es das A und O, dass sich die Kunden erstmal nicht so als Kunden fühlen, sondern als Person die mit uns zusammenarbeitet.

Und sich dann auch erstmal wohlfühlt. Also wir bieten jedem erstmal ’nen Kaffee an, wir bieten immer ein Vorgespräch an. Also man bucht uns nicht und kommt zu uns, sondern wir gucken uns erstmal was ist die Vision, was möchte man machen? Möchte man jetzt ein ganz normales Familien-Shooting zum Beispiel, möchte man eher ein Beauty-Shoot, also noch mal in eine andere Richtung.

Lockere Atmosphäre

Und dann arbeiten wir mit unseren Kunden zusammen, dahin wo es hingehen soll. Dann, kommt der Shooting Termin. Der ist dann draußen, drinnen, bei uns und so weiter. Auch da geht’s bei uns darum, dass wir eine lockere Atmosphäre haben. Dass man nicht ankommt und sich denkt man muss hier abliefern.

Denn wir wissen 80-90% unserer Kunden und Kundinnen sind keine Model. Sie haben vielleicht ein-, zweimal vor der Kamera gestanden und wissen jetzt nicht so richtig was passiert. Und um diese (oft) Angst, um den Druck zu nehmen, machen wir ein paar Gags, zeigen vielleicht auch mal ein paar Posen. Dann mach auch nicht mal eine Pose für die Frau. Die denkt sich ach, wen der das lustig macht, dann ist das gar nicht so schlimm.

Das heißt man muss ich auch selber mal ein bisschen – nicht zum Affen machen – aber sich vielleicht nicht so wichtig nehmen. Und wenn man dann so ein Vertrauen hat, oder so eine Wohlfühlatmosphäre, dann werden die Fotos immer, immer besser. Und gerade die letzten drei, vier Fotos die man macht sind meistens genau die die man braucht.

Mehrere Bezugspunkte für die Kunden

Und es ist auch immer noch Steffi dabei. Das ist bei uns immer ganz wichtig irgendwie. Dass ich nicht alleine als Fotograf bin, sondern dass man gleich automatisch ab einer Person in einem Dreier-Setting ist.

Weil ich selten alleine fotografiere. Und weil Steffi beim Schminken zwar alleine ist, aber ich meistens Fotos mache. Das heißt wir sind meistens zu dritt, zu viert zu fünft und das lockert nochmal enorm auf.

Man kennt’s aus dem Leben eine eins zu eins Situation ist anders als eine zwei zu eins Situation. Man hat immer nochmal andere Bezugspunkte. Und das hilft jetzt bei uns im speziellen Fall schon sehr.

Bei Hochzeiten zum Beispiel, wenn Frauen alleine ein Beauty Shoot machen lassen, ist das eine andere Sache, wenn ich als einzelner Mann fotografiere oder wenn Steffi dabei ist und noch als Make-up und Fotografin mit agiert. Das ist bei uns gleich nochmal so ein kleines nettes Gimmick, denke ich.

Ansonsten läuft ein Fotoshooting ab, wie es abläuft. Man macht verschiedene Posen, zieht sich vielleicht nochmal um, macht Fotos und, … – genau.

Steffi: 

Die meisten sind ziemlich überrascht, wenn es dann doch so entspannt wurde und sich trotzdem natürlich anfühlte. Also, dass man nicht denkt: „Ich bin jetzt hier verpackt in eine Pose, dass ich gar nicht bin.“

Sondern es ist, glaube ich, unser Rezept, dass wir locker und doch professionell sind und wirken. Das wir auf einer Vertrauensbasis arbeiten mit dem Kunden.

Sei es bei Großkunden, da sind wir auch schnell beim „Du“ mit den Marketingabteilungen. Wir besprechen dort Wünsche und Vorstellungen und sagen dann auch ganz klar: „Na das wird nicht funktionieren.“ Oder: „Das ist wunderbar.“ Und auch beim Privat-Menschen. Das ist noch viel schneller beim „Du“.

Sebastian:

Also wer schonmal bei uns im Laden war der weiß, wir haben keinen Besprechungsraum oder sowas. Sondern bei uns sitzt der Vorstand von XY genauso da wie die Mutti, die ihr Kind fotografieren möchte. Das heißt, wir sind immer auf der gleichen Ebene, trinken immer den gleichen Kaffee zusammen.

Ich denke es ist einfach wichtig, dass man auch als Fotograf oder Make-Up-Artistin oder Fotografin einfach auch, sich im Klaren ist, dass die Menschen ja auch die Fotos wollen. So, und wir die nicht überreden müssen, dass wir Fotos machen möchten von ihnen. Das passiert auch manchmal, aber selten.

Die meisten Menschen wollen ja Fotos und das macht es in unserem Beruf ein bisschen einfacher als vielleicht in anderen Branchen, wo die Menschen das machen müssen. Fällt mir jetzt keiner ein aber es gibt sicherlich viele Dienstleister wo man jetzt nicht hingehen möchte. Zahnarzt zum Beispiel – da möchte nicht jeder automatisch hingehen, weil er es so lustig findet.

Aber du merkst ja schon, es ist bei uns dann schon eher locker.

Welche Art Fotos eigenen sich für das Marketing von regionalen Unternehmen

Robert:

Wenn ich als Restaurant oder auch als Handwerker sage: „Ich möchte jetzt für meine Webseite einen Satz Marketing Fotos haben.“ Könnt ihr dann sagen, welche Art man da nehmen sollte?

Draußen, drinnen, Mitarbeiter, keine Ahnung. Gibt es da einen Standard-Kit das ihr empfehlen könnt?

Steffi: 

Also wir haben kein Standard Repertoires tatsächlich. Wir stellen es immer auf die Wünsche und Vorstellungen des Kunden einen.

Und das würde auch gar nicht passen. Denn bei uns ist wichtig, dass es authentisch ist. Und schon deswegen können wir da nicht irgendwas überstülpen, sondern wir fahren zu den Kunden hin, wir gucken uns das an vor Ort.

Also das machen wir auch, zum Vorgespräch. Wenn das bei uns stattfindet, fahren wir auch noch mal ins Unternehmen, gucken welche Verhältnisse treffen wir überhaupt an und was ist überhaupt realistisch. Manchmal weichen da auch Wünsche und Vorstellungen von der Realität ab.

Also wenn man dann doch in der Firma Fotos produzieren möchte, die die Firma aber gar nicht hergibt, dann musst es entweder woanders stattfinden oder wir müssen umdenken.

Sebastian:

Eigentlich das, was wir vorhin schon sagten. Was möchte der Kunde oder die Kundin mit den Fotos im Marketing aussagen? Und dann gucken wir, wie wir das technisch umsetzen können.

Wir können bei einem ein Mann Büro Versicherungsmakler, den nicht an so ein Business Tisch setzen, mit einem Aktien-Chart im Hintergrund und so ’ner Besprechung. Das sieht zwar gut aus aber das wird nie rüberkommen, dass das klappt, so richtig.

Und wir können uns auch nicht zu zweit hier hinsetzen, mit ’nem Kamerakran und sagen: „Hier, wir begleiten eure Hochzeiten und zicki-zacki“, das wird nicht klappen.

Aber wir haben öfter Handwerker und Restaurants, da ist aber der Disput gar nicht so hoch. Also, die Sachen die sie wollen, die sind meistens auch deckungsgleich mit denen die wir liefern und liefern können und aber auch denken, dass es authentisch ist.

Also meist geht’s ja bei Restaurants um Mitarbeiter und ich sag mal Catering – Essen, vielleicht auch Tischdeko. Die kann man natürlich noch mal in schön fotografieren oder in nicht so schön fotografieren und da geben wir uns natürlich Mühe, dass wir das in schön machen.

Im Handwerk ist das natürlich super spannend, weil: ich liebe ja auch Industriefotografie. Ich finde das ganz spannend, Maschinen in diesem Neonlicht und so weiter. Das sieht immer ganz toll aus. Da kann man schon ein bisschen übertreiben und dann wird aus dem Schraubenschlüssel der irgendwo liegt auch mal ein richtig gutes Bild.

Das ist dann aber trotzdem noch authentisch, da ist ein bisschen Schmiere dran da ist Öl dran, sieht gut aus.

Das bekommt man vielleicht in einem anderen Handwerk nicht so gut hin. Obwohl, ich denke gerade nach Shooting und ich denke nach, Bäcker, Friseure, man kann da echt alles gut weg fotografieren.

Steffi:

Er liebt das.

Sebastian:

Ich mag das sehr, ja. Auch eine Schere wie sie da liegt so. 😍

Robert:

Da habt ihr natürlich recht, dafür muss man wirklich vor Ort sein und muss gucken.

Sebastian:

Ja, wir gehen immer, immer vor Ort.  Wir waren selten mal bei einem Business Shooting, wo wir nicht vorher hingefahren sind um zu gucken.

Man muss ja auch wissen, was nimmt man für Licht mit. Also: „Brauche ich da jetzt Licht? Ist es eine Glashalle oder ist die dunkelste Werkstatt der Welt?“ Da muss ich dann natürlich auch Licht mitnehmen und Strom und so weiter.

Wo finde ich was? Wir haben manchmal auch so 16-, 17-Mann-Fotografien. Die sind dann da.  Das muss man sich schon angucken. Kann man da nebenbei schon schminken, simultan, oder wird das so ’ne Wartehallen-Geschichte?

Also man muss sich da auch ein bisschen rein fühlen können. Gehört aber auch zu ’nem guten, professionellen Fotografen, oder Kreativteam dazu. Dass man sich auch wirklich ein bisschen anpasst und auch in Vorarbeit geht. Und nicht sagt: “ Ja ich stehe heut auf, was liegt an? Okay da fahr ich mal hin, mach mal ein paar Fotos.“

Sondern da muss man sich schon ein bisschen vorbereiten.

Wie sieht die eigene Marketing Strategie von Mir und Mich aus - in Bezug auf Fotos?

Robert:

Ja cool. Um auch nochmal auf euch selber zu sprechen zu kommen – euer eigenes Marketing. Habt ihr da eine bestimmte Strategie?

Also ihr habt schon gesagt Instagram macht ihr viel. Eure Webseite, wo ihr die guten Fotos habt. Hat das irgendwie eine Strategie, dass ihr sagt: „Mein Marketing ist jetzt so und so aufgebaut – online, offline“?

Steffi:

Ich glaube so eine konkret niedergeschriebene Markenstrategie – also das glaube ich nicht, das weiß ich – das haben wir nicht. Sondern wir arbeiten da viel aus dem Bauch raus.

Was ich aber sagen kann ist: Dass was uns auszeichnet ist eben, dass wir sehr nahbar sind. Und doch sind die Ergebnisse völlig professionell.

Also das geht für viele manchmal nicht zusammen, diese Kombination und die feiern wir quasi auch dann im Internet ab. Also 90% unserer Kunden akquirieren wir eigentlich über Facebook, Social Media, Instagram.

Da ist es so, dass wir bei Facebook quasi nur die Kundenreaktion bekommen. Da passiert eigentlich nicht viel. Wir machen ein Foto, gehen da gar nicht nach Likes oder Reichweite und schalten auch keine Ads oder so. Sondern da zeigen wir, was wir so machen. Da sind wir auch wenig unterwegs mit Stories oder und bekommen viele Buchungsanfragen.

Auf Instagram sind wir sehr nahbar, da zeigen wir: Wie ist unser Tag, was machen wir heute? Und die Meldung kriegen wir dann über Facebook zurück.

Also das ist ganz komisch: Auf Instagram guckt man was wir so machen, da kann man so Mäuschen spielen. Und das macht uns auch einfach Spaß. Und auf Facebook kommt dann irgendwie das Feedback.

Sebastian:

Instagram ist auch bei uns gewachsen, wir haben das schon immer privat gehabt. Dann haben wir Mir und mich eingerichtet und haben es eigentlich genauso benutzt wie unseren Privat-Account.

Also manchmal, zum Beispiel zum „Lange Straße Fest“, in Finsterwalde, da eskalieren wir mit 40-50 Stories pro Tag und manchmal kommt gar nichts. Damit es auch nicht so ist wie: „Um 18:30 ist bei Instagram die Hoch-Zeit, da musst du was posten.“ Machen wir alles nicht.

Also wenn wir Lust haben ’ne Story zu posten, dann posten wir was – ich sage immer ungesehen gepostet –  einfach abfilmen, posten, fertig. Wenn dann ein Verhaspler drin ist, ist doch auch lustig so. Das ist ja kein Problem, das macht die Menschen natürlich nahbar.

Und Instagram ist ja so ein Mikrokosmos, da siehst du in unserem Feed die guten Bilder und denkst dir: „Aha, diese Story, zu diesen Bildern, cool, mag ich irgendwie.“

Strategie: Authentizität und Professionalität

Das wäre auch ’ne Marketing Strategie, die ich jedem empfehlen würde: Dass man immer irgendwo seine Profi-Seite hat, aber immer trotzdem sichtbar ist: Dahinter steckt ein Mensch.

Vor fünf, sechs, Jahren, war das das Storytelling. Das wäre ganz wichtig, man muss immer Storytelling machen – machen wir zum Beispiel gar nicht. Aber das ist auch in Ordnung. Ich finde heutzutage ist es schon wichtig, gerade bei uns in Elbe-Elster, sichtbar zu sein irgendwie und ein bisschen aus der Masse herauszustechen.

Mit nicht ganz so gewollten Marketing Strategien.  Anstatt dass immer um 18:30 das Bild online geht.

Das einzige was wir wirklich konsequent durchziehen, auf Facebook, das ist ein „Call to Action“.  Das heißt, dass wir immer sagen: Wenn euch das gefallen hat, haben wir hier direkt den Link für euch, wo ihr es buchen könnt. Oder: „Ruft uns jetzt hier direkt an.“ Das brauchen die Menschen.

Da meckere ich manchmal mit Steffi oder Steffi mit mir, dass wir Stories machen aber dann keiner weiß wo er hingehen muss. Also das brauchen wir, das braucht der Kunde. Der muss wissen: „Oh, das Bild gefällt mir, eine Fotobox möchte ich mieten. Und jetzt? Da muss dann direkt was kommen. Das ist das einzige, was wir eigentlich konsequent durchziehen.

Der Rest ist offen und ich denke auch eher ein iterativer Prozess gewesen. Also, das hat sich in den letzten vier Jahren so ergeben, man hat das Feedback bekommen: das ist immer schön und vielleicht auch mal lustig und interessant. Und das versuchen wir immer rüber zu bringen.

Das passt aber nicht für jeden, das wird also nichts für Firma XY sein, die vielleicht Versicherungsprodukte anbietet. Ich weiß nicht, ob die jeden Tag aus ihrem Büro, ein paar Gags bringen sollten.

Steffi:

Also wir sprechen natürlich damit auch die Zielgruppe an die wir gern möchten. Unsere Zielgruppe ist relativ jung, also bis 40, 45 Jahre alt und dann wird es eher dünn. Die haben natürlich Bock auf sowas. Und das macht uns die ganze Geschichte einfacher.

Aber genau, das muss eben passen.  Wir haben jetzt keine klare Strategie, keinen roten Faden, und sagen aber dennoch: Das macht ganz viel Sinn, einen roten Faden zu haben. Weil der ja auch beinhaltet sich manchmal zu hinterfragen.

Manchmal möchte ich drei Schritte vor dem ersten machen, möchte ganz viel Marketing machen weiß aber gar nicht wo meine Unternehmensziele eigentlich hingehen. So! Und das muss natürlich klar sein, wenn ich Marketing machen möchte.

Und deswegen macht es Sinn sich dann da auch einen Profi ran zu holen. Weil ich glaube, der ordnet das mal ein bisschen. Da kann man mal sortieren: Was soll eigentlich passieren? Wo bin ich gerade und wen möchte ich gerne haben? Was möchte ich mitteilen?

Sebastian:

Also am besten wäre es immer, wenn man eine Story sieht oder ein Bild sieht, und sich denkt: „Ach da muss ich gar nicht mehr hingucken, da weiß ich gleich, das ist Firma XY.“ Das ist natürlich der absolute Treffer. Ob das jetzt über ein Corporate Design geht, ob das einfach nur über ein Logo geht oder ob das über die immergleiche Art geht, sich zu präsentieren –  wie das bei uns der Fall ist.

Wenn man irgendwie so einen Selling point hat – wie heißt das: Unique Selling Point, USP – dann ist das schon gut. Aber der muss nicht immer Profi Bild sein, der muss auch nicht Profi Video, kann er aber. Also das ist möglich.

Robert:

Ich finde gerade die Kombination super, die Steffi vorhin genannt hat: „Wir sind einerseits Profis andererseits sind wir sehr nahbar.“

Das merkt man euch auch an. Also gerade, wenn man euch trifft und daneben eure Videos sieht und eure Fotos. Das ist schon so ein USP.

Sebastian:

Vielen Dank. Ich plädiere darauf, dass mehr Menschen so sind also: Bitte geht in Netzwerkforen und ja, man kann mit allen Menschen gleich reden, man muss es nicht zu kompliziert machen.

Steffi:

Ich glaube das ist ganz eigennützig, weil wir es sehr unkompliziert lieben.  Also wir mögen es unkompliziert und nehmen lieber mal ’nen Happy Accident mit, als ein Story Bord konkret, 100% abzuackern. Da lassen wir uns auch gerne mal ein bisschen Freiraum.

Sebastian:

Aber liebe Zuhörer das Podcasts (und liebe Leser 😀), wir hatten weder einen Businessplan noch waren wir in irgendwelchen Beratungs-Settings von irgendwelchen Institutionen. Also wir haben das schon immer so gemacht.

Ich weiß nicht ob man das ummünzen kann auf andere Menschen. Also man muss dann schon so sein. Wenn man es lieber strukturiert hat, mit dem Businessplan und 3-Jahresziel, ist das völlig in Ordnung. Jeder so, wie er glücklich wird. Unser Weg war zum Glück der des Lockeren.

Steffi:

Wir können es auch nicht anders.

Sebastian:

Wir haben mal überlegt, ganz am Anfang: „Mensch, wir machen Hochzeitsfotografie, das wird immer mehr, sollten wir vielleicht das Setting erschließen, dass wir auch mit Fliege kommen und uns ein bisschen hübsch machen und so weiter?“

Das haben wir aber nie gemacht und wollen es auch nicht. Das wäre Blödsinn gewesen. Aber es gibt ja Menschen die machen das, die kommen wirklich richtig chic und fein angezogen – passt ja auch. Nur das es nicht für uns passen würde.

Steffi:

Genau, wir bekleckern uns am Buffet. 😂

Robert:

Das ist übrigens auch Storytelling. Also weil du das vorhin angesprochen hasst. Die Persönlichkeit zeigen und darstellen ist ja in gewisser Weise genau das.

Kein Storytelling wäre, dass man jetzt 20 Features auflistet und sagt: „Ich habe hier genau diese Leistung, so und so sieht die aus, das ist mein Standard, hier ist der Preis. Erledigt. Und das wären dann die Marketing Botschaften dir rüberkommen. Nüchterne Fakten.

Wenn ihr aber schon so schön eure Persönlichkeit mit einbringt, in das Geschäft, und bildlich darstellt, dann ist es genau dass was Storytelling im Marketing ausmacht.

Sebastian:

Ja, das machen ja auch viele. Bei uns in der Region zum Beispiel, in Finsterwalde, da gibt’s einen Tätowierer, der macht auch mal lustige Stories. Da geht es nicht ums Tätowieren, es geht um was Lustiges.

Und da denkt man sich: „Ach, cool, lustiger Typ irgendwie.“ Und darüber denkt man sich: „Bei dem gehe ich mal ein Tattoo machen.“ Zum Beispiel. Ich weiß nicht ob ich den Namen nennen darf. 😀

Und an alle Bäcker und Friseure da draußen: Macht Storys! Bitte, ich möchte sehen wie Brötchen macht. Oder ein Fleischer wäre doch mal lustig oder?

Steffi:

Nee!

Sebastian:

Oder ein Gärtner. Doch, das fände ich spannend.

Robert:

Wir haben letztens eine Blog-Serie geschrieben, zum natürlichen Brotbacken. 😁

Sebastian:

Oh, die muss ich verpasst haben. Ich habe aber gestern auch ein Brot gebacken. 😁

Steffi:

Sehb kann da Beiträge zuliefern.😁

Sebastian:

Ja, wenn ihr mal einen Gastautor braucht, ich habe gestern ein Zwiebelbrot gebacken. 😁

Welche Leistungen bieten Mir und Mich an?

Robert:

Ihr hattet es schon kurz angesprochen, aber noch mal zu euren Produkten, Könnt ihr die nochmal nennen?

Die Fotobox habt ihr schon kurz angesprochen. Was kriegen eure Kunden von euch? Ihr habt ja unterschiedliche Bereiche.

Sebastian:

Genau also wir haben das mal ausgewertet was machen, und das gibt drei Standbeine. Also das sind noch mehr Bereiche aber drei Standbeine sind es.

Das ist die Business Fotografie, die nimmt wirklich ein Drittel unserer Zeit genau ein, Das sind Mitarbeiter Porträts. Das sind weniger Produkt- sondern mehr Prozess- Fotografien.

Also Unternehmen entdecken heutzutage 2019, dass es vielleicht spannend ist ’ne Website zu haben, und möchten vielleicht auch Marketing Fotos dafür haben. Und das machen wir dann. Aber es gibt ja auch Webseiten, die einfach aktuellen Content brauchen, also ich haben schon eine super, richtig gute Homepage, und möchten einfach neue Bilder haben, von neuen Mitarbeitern und so weiter.

Dann ist ein großer Teil natürlich im Sommer, Frühling aber auch mittlerweile auch im Winter: Hochzeiten.

Das reicht von kurzer Standesamt Begleitung bis hin zu zwölf Stunden Paket, volle Möhre Video und so weiter. Da decken wir eigentlich alles ab.

Das Team macht für den Kunden den Unterschied

Steffi macht das Make-up und fotografiert oder videografiert dann im Nachgang. Und sie kann auch immer noch mal nach Tränen und so weiter korrigieren. Und ich kann nicht so gut Make-up, deswegen mache ich nur Fotos, und bin aber auch ein bisschen für den Hintergrund zuständig. Also als Fotograf auf Hochzeiten, da wir mir jeder zustimmen, der das mal gemacht hat. Da ist man auch ein bisschen MC (=Zeremonienmeister) und Weddingplaner. Also man muss auch ein bisschen die Menschen dahin drängen wo sie hinmüssen.

Und das Dritte ist, jetzt immer größer werdend bei uns, in der Langen Straße 13, also in dem zweiten Laden den wir haben. Ursprünglich unser erster Laden, haben wir umgebaut. Da ist jetzt der Bereich Beauty.

Also das heißt Wimpernverlängerung, Microblading, Waxing. Das ist noch mal ein großes Thema bei uns, das wir gerade ausbauen. Da haben wir auch gerade jemanden eingestellt. Denise, Vollzeitkraft unsere erste Einstellung, sehr aufregend.

Steffi:

Yay!!! 😀

Sebastian:

Yay, 😀 Oh ja, sehr aufregend und das ist noch mal ein großes Thema.

Ich habe immer so ein bisschen Bammel gehabt: Wird der Laden voll? Kommt da auch jeden Tag eine Person? Ja mittlerweile kommen da mehr als eine Person am Tag, das ist ganz spannend.

Da bin ich natürlich als Fotograf gefragt wegen Fotos und so weiter. Aber da läuft vieles dann über Steffi und Denise als Empowerment und Frauen und das ist ganz fein finde ich.

Und sonst haben wir noch Fotoboxen. Wir machen auch kreative Sachen, wie zum Beispiel mal ein Beauty Shooting für Personen. Kleinere Sachen machen wir auch, Familien Shootings zum Beispiel. Genau.

Robert:

Ihr macht ja auch Kurse oder?

Sebastian:

Genau. Workshops machen wir auch.

Steffi:

Das wollte ich gerade sagen. Was wir auch machen, das ist so ein bisschen aus unserer Biografie mitgenommen. Wir bieten Workshops an.

Wir beide haben gelernt, wie spreche ich vor Gruppen und wie arbeite ich didaktisch Themen auf. Und das machen wir gern. Gerne auch für Unternehmen, die ihre Marketing Leute oder sich selbst, ein bisschen weiterbilden möchten.

Wie mache ich denn jetzt die Fotos wenn ich nicht immer den Fotografen buchen möchte? Da gehen wir einmal in den Workshop und dann ist man ein bisschen vertrauter mit seiner Kamera mit seinem Setting.

Und, Make-up Workshops. Das war letztes Jahr ein großes Ding. Also viele Frauen möchten wissen, wie mache ich denn das. Oder auch ein eins zu eins Mentoring hatte ich neulich.

Frauen in Führungspositionen ist immer noch so ’n Thema. Wie kann ich auftreten? Wie kann ich das vielleicht noch mit Make-up unterstreichen?

Genau, das machen wir beide.

Sebastian:

Ja stimmt, das ist noch ein größerer Teil. Das haben wir aber auch für 2020 schon neuere Planungen, wie wir ein Workshop-Thema vielleicht anders aufarbeiten.

Robert:

Das finde ich aus Content Marketing Sicht eine sehr interessante Sache. Ich finde auch: Eine ziemlich gute Entscheidung, das so zu machen. Das ist etwas, was euch noch mal deutlich professioneller darstellt. Wenn ihr das Thema auch vermittelt.

Nicht nur einfach macht sondern noch vermittelt.

Was planen Mir und Mich für die Zukunft?

Robert:

2020 hast du schon gesagt. Darf man die schon hören, die Pläne für die Zukunft? Oder gibt’s irgendwas was anderes, das bei euch ansteht?

Sebastian:

Was denkst du aus dem Gespräch bisher, wie unsere Planung für 2020 aussieht? Da „passiert“ vieles. 

Aber natürlich machen wir uns auch ein paar Gedanken.  Wir möchten erstmal die Beauty Branche angehen. Wir planen unser zweites Standbein, den Bereich Beauty aufzubauen und zu stabilisieren, vor allem.

Also man eröffnet nicht einen Laden und sagt nach zwei Monaten: „Ich mache das Nächste.“ Sondern, der muss sich erstmal soweit etablieren. Da sind wir dran.

Dann müssen wir noch mal in uns gehen und gucken – letzten drei, vier Jahren Revue passieren lassen: Wie hat man bis jetzt gearbeitet? Möchte man weiter so arbeiten? Möchte man sich mehr Zeit nehmen. Möchte man vielleicht weniger Kleinkram machen und eher große Projekte annehmen? All dass, gilt es mal heraus zu finden. Das ist noch nicht ganz klar. Werden wir wachsen? Vielleicht? Egal? Ich hoffe?

Steffi:

Also du siehst, es ist noch ein bisschen vage. Das große Thema 2020 ist für uns Stabilität und Sichtbarkeit.

Also Sichtbarkeit in Form von: Wie findet man uns als kleines Unternehmen in Elbe-Elster, auch wenn man irgendwo in Brandenburg über Berlin sitzt? Also da gehen wir noch mal ran. Quasi, SEO-Sachen, die wir da machen möchten.

Und ansonsten werden das, glaube ich, diesmal ganz bodenständige Ziele. Baustellen haben wir immer. Wie haben beide ein unglaubliches Arbeitstempo und rennen da schnell voran. Müssen dann aber manchmal auch kurz atmen.

Sebastian:

Wobei man sagen muss, dass wir Anfang dieses Jahren noch nicht wussten, dass wir Ende des Jahres eine Mitarbeiterin haben und einen zweiten Laden. Also ich hoffe, dass es ruhiger und stabiler wird nächstes Jahr. Kann aber auch sein, dass nächstes Jahr noch vielleicht einen Brot-Back-Shop machen oder so. 😁

Mal gucken. Wir fühlen uns hier ganz wohl in Finsterwalde, in der Langen Straße 19 oder 13, wo wir hier sind. Wir haben auch schon viele gebuchte Termine. Das heißt: Das wird ein spannendes Jahr.

Steffi:

Ideen sind da. Was ich noch sagen kann ich möchte für 2020 Uhr unseren YouTube-Channel wieder ein bisschen mehr beleben. Wenn die Kamera mal ganz ist. 😏

Sebastian:

Wir haben da einen Versicherungsfall. 😅

Steffi:

Aber das ist etwas, was wir eigentlich wie auf Instagram betreiben. Nur, dass wir uns mit der Blogging-Cam begleiten während unserer Arbeit. Und das macht, vor allem mir, einfach Spaß. Wir können also auf diesem Channel bisschen Kreativität ausleben.

Sebastian:

Jetzt möchte ich noch Meckern auf ganz hohem Niveau. Wir möchten auch noch, wie man heutzutage sagt, Passion Projects machen.

Wir wollen immer Sachen machen, die uns selber auch Spaß machen. Das ist meckern auf hohem Niveau, da hat man meist keine Zeit für.

Das ist natürlich gut weil wir viel zu tun hatten. Aber auch schlecht. Denn es gibt so ein paar Sachen, die möchte Steffi schon lange machen. Es gibt Sachen, die möchte ich schon lange machen. Das ist vor allem Fotografien im Dunkeln.

Also vielleicht auch mal mit ’nem Blitz draußen fotografieren und so weiter. Das möchte ich gerne mal ausbauen. Aber da braucht es ein bisschen Zeit für und ich hoffe die können wir uns vielleicht 2020 ein bisschen mehr freischaufeln. Das wäre ganz schön, wenn wir da unserer eigenen Kreativität ein bisschen frönen könnten.

Mir und Mich erreichen

Robert:

Ja schön. Da wünsche ich euch Erfolg . Wie kann man euch erreichen? Online.

Sebastian:

www.mir-und-mich.de

Am besten ist immer, wenn man uns ’ne E-Mail schickt. Weil wir auch nicht immer im Laden sind. Aber wir haben immer unsere Dienst-Handys dabei, die kann man immer abrufen.

Anrufen geht mittlerweile auch besser, aber naja

Steffi:

Also wir sind Anruf-technisch nicht so gut erreichbar wie via Email, denn: Wir sind mal beim Shooting, mal außer Haus, mal im Home-Office, das nehmen wir uns auch heraus.

Sebastian:

Oder wir machen Podcasts! 😀

Steffi:

Ja, oder machen Podcasts. 😀

Sebastian:

Also: E-Mail ist „The Way to go“. Aber E-Mail heißt für uns auch auf Facebook oder Instagram anschreiben. Da sind die Nachrichten gespeichert. Wir können das nachvollziehen, was da passiert ist. Eine WhatsaApp auf das Dienst-Handy tut’s auch.

Also mobil gut erreichbar. Schlecht oder nicht die beste Entscheidung ist einfach im Laden vorbei zu kommen, weil wir oft außer Haus sind. Denise, drüben in der 13 ist meistens im Waxing oder bei Wimpernverlängerungs- Arbeiten. Und wir sind 60-40% vielleicht hier im Laden. Der Rest ist immer schwierig.

Steffi:

Aber dennoch. Nicht abschrecken lassen und gerne mal reingucken.

Robert:

Schön, das packe ich alles in die Links. Und dann danke ich euch sehr für das Gespräch. Hat Spaß gemacht.

Sebastian:

Vielen Dank. Wir hoffen es hat Mehrwert. Und es gibt noch freie Plätze in den Foto Kursen, das heißt: Da kann man sich immer anmelden oder einfach mal fragen, ob man mal ein paar Tipps haben kann. Wir trinken immer gerne mal ein Käffchen und reden ein bisschen. Man darf Wissen auch weitergeben.

Robert:

Super. Dann, Danke schön und bis bald.

Steffi und Sebastian:

Danke Robert ciao.

Fazit

Das war das Gespräch mit Mir und mich – Steffi und Sebastian. Ich hoffe es hat dir gefallen und du konntest etwas mitnehmen.

Idealerweise ist dir die Wichtigkeit von Marketing Fotos jetzt noch bewusster geworden. Also scheue dich nicht, dich zu zeigen. Die ersten Schritte kannst du immer in Ruhe und unabhängig gehen.

Wenn du aber auch mal wirklich qualitative Fotos haben möchtest, dann weißt du jetzt wie das abläuft, welchen Wert dir Profis auch bieten können und werden. Und, dass es durchaus eine spannende, sympathische Erfahrung sein kann.

Dafür wünsche ich dir viel Erfolg

Mach deine Kunden zu Fans

Dein Robert

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