3 ungewöhnliche Wege um online bekannter zu werden

Du willst online bekannter werden aber niemand hört dir zu?

Dann hilft dir diesem Artikel – lass uns mit einer Geschichte starten:

Ich stehe am Aussichtspunkt und bewundere die Natur. Die letzten 2 Stunden habe ich mich den Berg hinauf gemüht. Endlich bin ich am Ziel. 

Der Blick ist wunderschön. Sonnenschein. Schneebedeckte Gipfel. Durch das grüne Tal schlängelt sich glitzernd der Fluss. Natürlich muss das fotografiert werden, aber…

Was macht da plötzlich der Heißluftballon? Riesig und mitten im Bild?

„Wir bieten den besten Weg um …! Kaufen Sie noch heute …!“ steht da…

Ein bekanntes Zitat (ich weiß nicht von wem) sagt: „Content is king but context is the kingdom!“

Hier war der Kontext schlecht.

Mag sein, dass es tatsächlich der beste Weg ist. Und vielleicht würde ich sogar kaufen – unter anderen Umständen.

Jetzt bin ich genervt!

Was hat dein Besucher davon?

So läuft es auch bei deinem Content Marketing. Natürlich sind deine Inhalte gut – dein Produkt, deine Dienstleistung schließlich auch. Aber wenn du den falschen Kontext wählst, dann will das einfach keiner hören.

Um dein Geschäft online bekannter zu machen, musst du Mehrwert liefern. Der entsteht aber nur, wenn du deine guten Inhalte im richtigen Zusammenhang anbietest.

Ein Rettungsring ist eine wichtige Sache für einen Ertrinkenden. Der Bedarf ist glasklar. Den Ring einem Bergsteiger zuzuwerfen, der gerade am Fels hängt, ist aber weniger wertstiftend.

Konkret für dein Content Marketing: Frage dich, was deine Zielgruppe davon hat. Finde (online) Menschen mit Problemen und hilf bei deren Lösung.

3 Wege, wie das gehen kann:

1. In sozialen Netzwerken wirklich sozial sein

Soziale Medien sind vor allem sozial! Also hilf den Leuten – möglichst direkt.

Achte darauf, dass deine Inhalte wirklich relevant für deine Zielgruppe sind und kommuniziere das auch so: „Ich glaube, dass das relevant für euch ist, weil…“

Außerdem: Antworte auf Fragen. Melde dich in relevanten Gruppen an und löse dort Probleme. Du bist schließlich Fachfrau oder -mann. Auch da kannst du dann weiterführende Links zu deinem Blog hinterlassen, wenn die Informationen wirklich hilfreich sind.

Noch besser ist es, einzelnen Mitgliedern persönlich zu helfen (per Messenger, Telefon, Videocall, Email…). Diese Leute empfehlen dich weiter  (Bewertungen!) und werden zu Fans.

2. Alternative Suchmaschinen nutzen um bekannter zu werden

Die meisten Menschen, die konkret nach Problemen suchen, benutzen Google. Dort als regionales Unternehmen für Fachthemen auf den vorderen Plätzen zu ranken, halte ich für ziemlich aussichtslos. Egal, wieviel SEO du machst.

Es gibt aber Mischformen (soziales Netzwerk und Suchmaschine in einem) und damit meine ich vor allem Pinterest und Quora.

Hier suchen Menschen, anders als bei Facebook & Co., direkt nach speziellen Antworten, Produkten oder Inspiration zu einem bestimmten Thema. Sie sind in der Regel stark an einem Kauf interessiert. Du unterbrichst sie also nicht bei etwas privatem. Richtiger Kontext!

Pinterest ist eher visuell. Deine eigenen Pins sind mit deiner Webseite verknüpft und werden, wenn Sie gut sind, von hunderten/tausenden Menschen weitergepinnt. Auf den Pinnwänden dieser Leute bleiben sie erhalten – wochen- und monatelang. Zum Vergleich: Ein Facebookpost ist nur einige Stunden sichtbar, bevor er im Nirwana verschwindet.

Auch du selbst pinnst natürlich (viele) Fotos und Artikel von anderen, um deinen Kunden eine Auswahl aufzuzeigen.

Zum Beispiel kannst du als Maler eine Pinnwand zu kreativer Wandgestaltung, eine zu Tapeten, eine zu Außenputz und dazu viele weitere haben. Da mischen sich deine eigenen Bilder und Artikel mit anderen Quellen.

Deinem Kunden schickst du dann einen Link zu deiner Pinnwand, um sich schon mal Inspirationen zu holen. Was ihm gefällt, soll er auf eine gemeinsame Wand pinnen. Viele regionale Unternehmen arbeiten bereits so (passt auch für die Gastronomie, Inneneinrichtung, Floristen, Konditoren etc.). Ein schönes Beispiel ist das Profil von Heike Schautz (FengShui Beraterin).

Quora ist textlastig und noch direkter. Hier werden konkrete Fragen eingestellt, auf die man direkt antworten kann. Beantworte Fragen, die zu deinem Thema passen und liefere so direkt Mehrwert. Dann kannst du zu deinem weiterführenden Artikel verlinken. Schau dir als Beispiel gerne mal mein Quora-Profil an. Das passt auch sehr gut zu technischen Handwerksbereichen (KFZ, SHK, Elektro,…).

3. Mit günstige digitalen Produkten bekannter werden

Welche ist die größte Suchmaschine für Produkte und gleichzeitig größter Buchhändler der Welt?

Amazon natürlich.

online bekannter werden mit E-books
Bild von Pexels auf Pixabay

Und sicherlich weißt du auch, dass du selbst relativ einfach ein E-book auf Amazon veröffentlichen kannst. Das kann auch günstig oder gar kostenlos sein. Schenke es deinen Kunden, z.B. als Dank für den Auftrag oder die Treue und bitte um Bewertungen. So wirst du dort bald sehr präsent sein. Natürlich verweist auch dein Buch auf deinen Blog und dein Geschäft.

Eine weitere große Suchmaschine für Fachthemen ist udemy.com. Auf Udemy kann man Online-Video-Kurse sehr günstig kaufen. Das ist eine Art zu lernen, die immer populärer wird. Warum erstellst du nicht einfach einen kleinen Video-Kurs über dein Fachthema? Bisher sind dort nur wenige Kurse aus dem klassischen Handwerk oder lokalen Dienstleistungen zu finden.

Der große Vorteil, den du als regionales Unternehmen in diesem Markt hast, ist dein lokaler/regionaler Kundenstamm. Bisher werden solche Produkte vorwiegend von reinen Online-Unternehmern angeboten. Blogger, YouTuber, Podcaster…

Die müssen hart um Sichtbarkeit, Kundenkontakt und -feedback kämpfen. Und hier sind Bewertungen der alles entscheidende Ranking-Faktor. Oben steht, wer die meisten und besten Bewertungen hat.

Du hast ein örtliches Geschäft, eine Praxis oder ein Büro mit vielen Bestandskunden? Dann wäre es ein Leichtes, in deinem bestehenden Kundenstamm ein Online-Produkt zu verschenken, um Bewertungen zu bitten und schnell weit oben zu sein.

Ich wünsche dir viel Spaß beim bekannter werden und freue mich über Kommentare.

Sei präsent, kommuniziere und mach Content

Dein Robert

Titelbild von Pexels auf Pixabay

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